" The sea, once it casts its spell,

holds one in its net of wonder forever "

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Yves Cousteau

Organisationsentwicklung 4.0

Einfache Tipps zur erfolgreichen Umsetzung von Change, Kulturwandel und Transformation in Zeiten von Digitalisierung und Agilität

Die vierte industrielle Revolution fordert in einer volatilen, unsicheren komplexen und ambivalenten Arbeitswelt 4.0 Veränderungen von Arbeitsformen und Arbeitsbedingungen vor dem Hintergrund des New Work Gedankens. Der Fachkräftemangel ist allgegenwärtig und in nahezu jeder Branche spürbar. Nahezu kein Unternehmen kann, wenn es wettbewerbsfähig bleiben möchte, darauf verzichten sich auch digital auszurichten und agiles Management zu integrieren. New Work stellt Organisationen insbesondere dann vor neue Aufgaben, wenn sie zunehmend virtuell agieren.

Zahlreiche Arbeitnehmer*innen haben während der Pandemie die Möglichkeit schätzen gelernt im Homeoffice oder remote arbeiten zu können – trotz zahlreicher positiver Erfahrungen, erscheint der Gedanke an die dauerhafte Implementierung dieser Arbeitsform vielen Verantwortlichen noch fremd zu sein. Beispielsweise sind Fragen nach dem Vertrauen neu zu beantworten. Eins scheint jedoch klar: Unternehmen müssen lernen und sich als lernende Organisationen begreifen. Kaum ein Unternehmen wird darauf verzichten können, das organisationale Wissen zu managen und die eigenen Mitarbeitenden über Webinare oder durch das Lernen „on demand“ weiterzubilden.

 

Wie die Veränderungen in Richtung virtueller, lernender und partizipativer Organisationsformen vor ca. 15 Jahren vorhergesehen wurden, so sollte Organisationsentwicklung 4.0 immer am Puls der Zeit erfolgen und bevorstehende Veränderungen perspektivisch antizipieren. Wie sieht sie aus, die Organisationsentwicklung der Zukunft? Oder anders gefragt: Organisationsentwicklung 4.0 – Quo vadis? Was glauben Sie selbst, wie beispielsweise künstliche Intelligenz (KI), virtuelle Realität (VR), das Metaverse oder Kryptowährungen die Businesswelt der Zukunft prägen werden? Wir bleiben gespannt und teilen neue Trends auf unserem Blog (Link).

Klassisches und agiles Management, Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation oder ...im Ban von Scrum

Zahlreiche Autor*innen versuchten und versuchen sich darin sämtliche relevanten Aspekte der Organisationsentwicklung 4.0 ganzheitlich systemisch zu erfassen und praxisrelevant zu ordnen. Wir möchten Ihnen hier unseren ganzheitlichen Ansatz vorstellen und laden Sie ein, sich die Arbeit 4.0 als ein großes Abenteuer vorzustellen. Ein Abenteuer, auf welchem Sie als Kapitänin* Ihr Schiff durch die die sieben Weltmeere und an Küsten dreier ferner Kontinente steuern.

 

Als Psychologen untersuchen wir die Seele. Als Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologen sind die Auswirkungen von Arbeit, Organisation und wirtschaftlichen Zusammenhängen auf den Menschen unser „täglich Brot“. Zusammengenommen verdeutlicht beides für uns, wieso zum einen der Mensch selbst, zum anderen aber auch aktuelle sozioökonomische Veränderungen und die jeweilige Unternehmenskultur (…die auch als „Seele einer Organisation“ bezeichnet werden kann), den Ausgangpunkt einer jeden Organisationsentwicklung darstellen sollte.

Betrachten wir die Organisationsentwicklung 4.0 also als eine große Reise und ihr Unternehmen als ein Schiff, welches von Ihnen als Unternehmer*in verantwortlich gemanagt werden will, so lohnt sich zudem ein Blick auf jene Fähigkeiten, die bis dato die Basis einer jeden erfolgreichen Unternehmensführung darstellten,… und, die auch in den Wogen der neuen Zeit von grundlegender Bedeutung sein werden: Analyse/ Synthese, strategisches Management sowie Steuerung/ Kontrolle.

Betrachten wir die Organisationsentwicklung 4.0 also als eine große Reise und ihr Unternehmen als ein Schiff, welches von Ihnen als Unternehmer*in verantwortlich gemanagt werden will, so lohnt sich zudem ein Blick auf jene Fähigkeiten, die bis dato die Basis einer jeden erfolgreichen Unternehmensführung darstellten,… und, die auch in den Wogen der neuen Zeit von grundlegender Bedeutung sein werden: Analyse/ Synthese, strategisches Management sowie Steuerung/ Kontrolle.

 

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Auch wenn Organisationsentwicklung 4.0, Digitalisierung und die Hinwendung zum agilen Management notwendig erscheinen, um wettbewerbsfähig zu bleiben – Unternehmen sollten nicht den Fehler begehen und bewährte erfolgreiche Prozesse ohne sorgsame Abwägung verändern. Vielmehr kann Organisationsentwicklung 4.0 als Anregung verstanden werden, das eigene Unternehmen hinsichtlich der klassischen Organisationsaufgaben und vor einem erfolgreichen generellen Management stets am Puls unserer schnelllebigen Zeit weiterzuentwickeln. Organisationsentwicklung 4.0 regt dazu an, das vorherrschende Menschenbild genauso so sorgsam zu überprüfen, wie die Analyse, Bewertung und Gestaltung hinterfragt werden sollte

Welche klassischen Prozesse haben sich als erfolgreich bewährt? Welche Aspekte wurden von den Mitarbeitenden bisher geschätzt und sollen beibehalten werden? Wie konnten Teams bisher motiviert und erfolgreich geführt werden? Welche Problemlöse- und Entscheidungsmodelle sind etabliert? Welche Werte und Normen haben das eigene Unternehmen bisher geprägt und sollen beibehalten werden? All dies sind wichtige Fragen und fordern vor einer angestrebten Transformation

des eigenen Unternehmens zur Achtsamkeit, Umsicht und Wertschätzung hinsichtlich des Bewährten auf.

1.1 Generelles Management

Nochmal zurück zum Ausgangspunkt. Klassisches Management. Klassisches Management ist bereits lange vor unserem agilen, digitalen und global ausgerichtetem Zeitalter ein Arbeitsfeld hoch komplexer Herausforderungen gewesen. Die funktionale Strukturierung vielschichtiger Prozesse ist seit jeher zentrale Aufgabe im Managementalltag. Zahlreiche Tools haben sich dabei als effektiv, und praktisch wertvoll beim Herbeiführen klarer Lösungen erwiesen. Diese Tools gilt es im Rahmen einer Organisationsentwicklung 4.0 zu identifizieren und ggf. in agiler und digitaler Form beizubehalten sowie flexibel und dynamisch anzuwenden. 


Analyse und Synthese wirtschaftlicher Sachverhalten

  • Analyse von Unternehmensstrukturen, Prozessen und Problemen

  • Generierung von kreativen Lösungen

  • Synthese unterschiedlicher Lösungsansätze und Sichtweisen 

  • Neukonzeption und Erweiterung von Konzepten

Strategische Gestaltung der Unternehmensausrichtung

  • Generierung, Prüfung und Adaption verschiedener Ansätze des strategischen Managements

  • Implementierung und Veränderung von Prozessen

Kommunikation, Steuerung, Controlling und Evaluation

  • Kommunizieren von Projekten, Prozessen und Strategien an Führungskräfte und Teams

  • Personalentwicklung und Teambuilding

  • Steuerung von Projekten und Prozessen

  • Controlling und Evaluation eingesetzter Strategien anhand von Kennzahlen

Klassisches Management
 

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1.2 Klassische Arbeitsgestaltung

Wie erkennen die ursprünglichen Themenfelder des Managements als Basisaufgaben der Organisationsentwicklung 4.0 an. Auch in der Zukunft werden die klassischen Aufgabenbereiche der Arbeits- und Unternehmensorganisation von grundlegender Bedeutung sein Egal, wo her der Wind auch weht, ein Segelschiff muss jeden Tag die Segel entsprechend neu setzen. Genauso stellen die gemeinsame Verwendung von Tools des generellen Management (Analyse & Synthese – Strategisches Management – Steuerung & Kontrolle), bewährte Aspekte der Unternehmenskultur und in Bezug auf Arbeitsgestaltung auch in Zeiten von Digitalisierung und Agilität grundlegende, stabilisierende Faktoren dar. Nicht jeder frühere Gedanke zur Verteilung von Macht, Gestaltung von Führung, Treffen von Entscheidungen oder zur Zielsetzung des Unternehmens muss im Sturm des Wettbewerbs über Bord geworfen werden. Vielmehr gilt es das eigene Schiff zu rüsten, die Crew zu stärken und ihre Kunden dort zu erreichen, wo sie auf ihr Unternehmen warten.